Schwermetallvergiftung im Hinblick auf neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, MS

Aktualisiert: 29. März 2020

Wenn die Mineralstoffspeicher des Körpers nicht ausreichend gefüllt sind, können sich

Schwermetalle mit den Nervenenden verbinden.

Eiweißverbindungen werden angegriffen und bis hin zur völligen Funktionslosigkeit

beeinträchtigt.

Toxische Metalle behindern lebens-wichtige Körpervorgänge, wie den Nährstofftransport, die Zellatmung oder auch die DNA-Transkription.

Vor allem das Schwermetall Quecksilber, welches fast immer aus den Amalgamfüllungen der Zähne stammt, lagert sich bevorzugt im Gehirn, an den Nervenzellen und im Bindegewebe ab.

In der Schwangerschaft kann das Quecksilber auch über die Amalgamfüllungen der Mutter in den Körper des ungeborenen Kindes gelangen oder auch beim Stillen auf das Kind übertragen werden. Eine schwermetallbelastete Mutter gibt bis zu 60% ihrer Schwermetalle an das ungeborene Kind ab, somit kommt es zu einer erheblichen vorgeburtlichen Belastung des Kindes bereits im Mutterleib.

Eine Quecksilberbelastung muss nicht zwingend von amalgamgefüllten Zähnen herrühren. Eine Quecksilber- bzw. Schwermetallbelastung kann auch arbeitsplatz- ernährungs- und umweltbedingt auftreten. Neben den Amalgamfüllungen nehmen wir Quecksilber über die Nahrung ( z.B. über Fisch), über Medikamente (hier sind vor allem Augentropfen und harntreibende Mittel zu nennen), Salben, Puder, Kosmetika (hier wird Quecksilber als Konservierungsstoff sowie keimtötende Komponente), desweiteren über Impfungen, Umweltbelastungen, Rostschutzmittel, Insektizide, Imprägnier- und Desinfektionsmittel oder über Energiesparlampen(!) auf. Bitte beachten Sie die Beipackzettel oder befragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob in den verordneten Mitteln Quecksilberverbindungen enthalten sind. Bitte beachten Sie weiter, dass in den Beipackzetteln von Pharmazeutika oder Kosmetika der Begriff "Quecksilber" häufig durch "Mercurius", "Hydragyrum" oder Thiomersal ersetzt ist.

Quecksilber fördert aber auch die Einlagerung anderer Umweltgifte im Körper und behindert deren Ausscheidung. Dies kann früher oder später zu einer sogenannten Multiplen Chemischen Sensitivität (MCS) führen, die mit einer starken Unverträglichkeit auf flüchtige Stoffe, wie sie z.B. in Waschmittel, Shampoo, Duftstoffen, Lösungsmitteln oder Zigarettenrauch enthalten sind, einhergeht. Neben einer Quecksilberbelastung im menschlichen Organismus kommen auch Schwermetallbelastungen durch Kadmium, Aluminium und Blei infrage, wobei die Speicherung dieser Metalle noch durch das Vorhandensein von Quecksilber begünstigt wird.

Die Freisetzung von Quecksilber

Über unsere Nahrung nehmen wir täglich eine vernachlässigbare Menge von etwa 2 Mikrogramm Quecksilber auf, der weitaus größere Anteil an Quecksilber von ca. 15 Mikrogramm täglich gelangt durch Amalgam-Zahnfüllungen in den Körper. Beim Gebrauch unserer Zähne wird aus den Amalgamfüllungen Quecksilber freigesetzt, da Amalgam zu 50% aus flüssigem Quecksilber und einem Puder (genannt "Alloy") aus Kupfer, Silber, Zinn, Zink, gelegentlich auch aus Palladium, Nickel und Kadmium besteht.

Diese Schwermetalle, die im Grunde genommen als Sondermüll zu behandeln wären, gelangen über verschiedene Wege in Gewebe und Blut. Im Blutkreislauf angekommen, verteilen sich die Schwermetalle im ganzen Körper und überwinden mit Leichtigkeit sowohl die Blut-Hirn-Schranke als auch die Plazenta und lagern sich überall im Körper und somit in allen Organen ab. Manche Nahrungsmittel und Lebensgewohnheiten führen zu einer erhöhten Freisetzung(Abrasion= Abrieb bewirkend), wie z.B. durch saure, süße, heiße Nahrungsmittel, aber auch durch Kaugummikauen und Zähneknirschen.

Leitsymptome einer Quecksilbervergiftung sind:

- brennende Schmerzen, Krämpfe und Taubheitsgefühle in den Extremitäten

- metallischer Geschmack im Mund

- zittrige Hände, kalte Hände und/oder Füße

- verminderte Muskelkraft

- Schwindel und Kopfschmerzen

- Schmerzen oder Krämpfe im Kiefergelenk

- starker, schneller Herzschlag bereits bei geringen Belastungen

- Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Übelkeit

- starke Müdigkeit

- Befindlichkeitsstörungen wie Depressionen und Ängste

- Kritiküberempfindlichkeit

- Verschlechterung der Gedächtnisleistung

- Konzentrationsstörungen

- Gefäßerkrankungen


mögliche Symptome einer chronischen Quecksilbervergiftung:

Stimmungsschwankungen:

- regt sich über Kleinigkeiten auf

- reagiert Kritik überempfindlich

- lässt sich schnell entmutigen

- Rückzug bis hin zur sozialen Isolation

- Depression, Minderwertigkeitsgefühle

- Antriebsstörungen

- Unsicherheit und mangelndes Selbstvertrauen

- Selbstmordgedanken

Schlaf & Müdigkeit:

- starke Müdigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis

- Schlaflosigkeit

- Müdigkeit trotz ausreichenden Schlafs

- plötzliches, nächtliches Erwachen, weil der Körper "in Aufruhr" ist

- Zittern und Frösteln

Sprache & Denken:

- Vergesslichkeit

- Konzentrationsschwierigkeiten

- Schwierigkeiten beim Bewegen der Lippen und bei der Aussprache

Verschiedenes:

-Zuckungen der Muskulatur

- zittrige Hände

- zittrige Zunge, Lippen und Augenlider

- strakes Zittern wie bei Schüttelfrost

- unfreiwillige Gewichtsabnahme

- Appetitlosigkeit

- Hitzegefühl oder Frieren

- kalte Extremitäten

Krämpfe & Schmerzen

-Krämpfe/ unwillkürliche Bewegungen im Gesicht

- Wadenkrämpfe

- Nackenschmerzen, Schulterschmerzen

- Gelenkschmerzen, Lendenschmerzen

- geschwollene Finger, Füße, Hand- oder Fußgelenke

- Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen (Leber)

- Schmerzen in der Achselhöhle oder der Leiste

Geschlechtsorgane:

- stärkere/schwächere/längere Monatsblutungen

- Zunahme von Beschwerden vor/während /nach der Monatsblutung

- Prostatabeschwerden

Haut, Haare & Nägel

- Ausschlag und Rötungen nach Berührung mit Metall

- Sonnenempfindlichkeit und deutliche Zunahme von Sommersprossen

- vermehrtes Auftreten von Pickeln beim Erwachsenen

- Neigung zu Blutergüssen

- Hautjucken, Ekzeme

- Missempfindungen, wie z.B. "Ameisenbeissen"

- gelbliche/ blasse Gesichtsfarbe

- grundloses, vermehrtes Schwitzen

- glanzloses, sprödes und stumpfes Haar

- verstärkter Haarausfall

- spröde, brüchige Nägel

Kopf:

- Kopfschmerzen

- Benommenheit, "Gehirnnebel

- Schwindel

- Taubheits- und Kältegefühl im Hinterkopf

- Gefühl, als ob der Kopf platzen will

- Druck in der Stirn, der sich beim Bücken verstärkt

- Augendruck

- eingefallene/blutunterlaufene Augen

- dunkle Augenringe

Verdauungssystem & Blase:

- Übelkeit & Erbrechen

- Aufstoßen & Sodbrennen

- Blähungen

- Unterleibsschmerzen

- Durchfall oder Verstopfung

- kleine Mengen dunklen Urins

- große Mengen hellen Urins

Herz & Atmung:

- unregelmäßiger Herzschlag

- schwacher Herzschlag

- verstärkter Herzschlag

- Gefühl, das Herz könnte jeden Moment stehen bleiben

- hoher Ruhepuls (>90 pro Minute)

- langsamer Ruhepuls

- heftiger Herzschlag & Atemnot bei geringster Belastung

-Atemnot ohne Anstrengung

- langfristige Kurzatmigkeit über Stunden bis Tage

Wahrnehmung:

- Lichtüberempfindlichkeit

- schlechtes/ überempfindliches Gehör

- Einschränkung des Gesichtsfeldes

- Sehstörungen & Doppelbilder

- Ohrgeräusche

- Geruchssinn-Störungen

- metallischer Geschmack im Mund

- Essen wirkt geschmacklos

- Brennen in Mund oder Hals

- Taubheit in den Extremitäten

- Wärme- oder Hitzegefühl

- Nervenzucken

Koordination & Belastbarkeit:

- Muskelschwäche

- schnelle Ermüdung im Stehen

- schnelle Erschöpfung beim Gehen oder Treppensteigen

- schwere, kaum kontrollierbare Beine

- vermehrte Beschwerden nach körperlicher Anstrengung

- vermehrtes Fallenlassen/Anstoßen von Gegenständen

- gestörte Feinmotorik

Mund:

- häufiges Zahnfleischbluten

- vermehrter Speichelfluss

- trockener Mund trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr

- vermehrter Durst

- Mundgeruch

- Zahn- & Kieferschmerzen

- Zahnfleischschwund

- Geschwüre an Zahnfleich, Gaumen oder Zunge

- Zahnabdrücke am Zungenrand

-pelziges Gefühl von Lippen, Zunge

Hals:

- einengender Druck oder Kloßgefühl im Hals

- Schleim im Hals ohne Erkältung

- Schluckbeschwerden, Halsschmerzen (ohne Infektion)

- Heiserkeit ohne Erkältung

- Hustenanfälle

- häufigere Erkältungen oder Halsentzündungen

- sichtbare Schwellung im Bereich der Schilddrüse

- weiche, kaum verschiebbare Knoten am seitlichen Hals

- einschnürendes Gefühl, bei Kleidungsstücken oder Halsketten.


Diese Liste mit möglichen Symptomen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.






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