Chronischer Stress und seine Auswirkungen auf die Gesundheit

Aktualisiert: 29. März 2020

Unser Alltag spielt in einer hektischen und schnelllebigen Welt, in der von allen Seiten eine Flut an Informationen auf uns einprasselt. Häufig fühlen wir uns dazu verpflichtet, unbegrenzt flexibel und ständig für jedermann verfügbar zu sein. Überstunden, Termin- und Leistungsdruck, Doppelbelastung durch Beruf und Familie, wir sind fast permanent unter Druck. Chronischer Stress kann sowohl zu körperlichen als auch psychischen Beeinträchtigungen führen. Die Folge sind eine enorme Zunahme von Stress- und Angststörungen, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Depression, Schlafstörungen, Burn-out-Syndrom und viele weitere Erkrankungen mehr. Aber auch Allergien sind mit einer Prävalenz von ca. 40% in der deutschen Bevölkerung zur Volkskrankheit geworden und nehmen stetig zu. Sie zeigen sich vor allem als chronische Entzündungen an Haut (Neurodermitis, atopische Dermatitis), Atemwegen ( z.B Heuschnupfen, allergisches Asthma) und Darm (z.B. Nahrungsmittelallergien durch chronische Darmentzündungen). Sie verursachen neben den Krankheitssymptomen auch Einschränkungen von Lebensqualität und Leistungsfähigkeit.

Stresstoleranz, Stoffwechsel und Verhalten können ebenso durch Umweltschadstoffe beeinflusst werden. Eine tiefenpsychologische Studie des Rheingold Instituts im Auftrag von PASCOE aus dem Jahre 2015 zeigt auf,: Alle Betroffenen berichteten darüber, nicht mehr am Glück dieser Welt teilnehmen zu können. Sie fühlten sich „lahmgelegt“, „traurig“ und im Alltag überfordert. Sie standen unter dem Eindruck, den an sie gestellten gesellschaftlichen, familiären und beruflichen Anforde­rungen und Ansprüchen nicht mehr gewachsen zu sein. Die hier nur auszugsweise wiedergegebene Liste der von den Betroffenen genannten körperlichen Symptome scheint schier unendlich: Schlafstörungen, Gedanken­kreisen, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, hoher Blutdruck, Konzentrationsschwierigkeiten, Parästhesien (Missempfindungen im Körper), inneres Getriebensein, erhöhter Puls, Schweiß­ausbrüche, Ohnmachtsgefühle, Bauchschmerzen, Migräne, Durchfall, Angstgefühle, Panikattacken, Suizidgedanken…(Quelle: PASCOE, 2017: "Die geheime Logik der Depression: Wille zur Perfektion treibt Menschen in die seelische Erschöpfung"). "Betroffene wünschen sich, dass ihre Gefühle nicht dauerhaft chemisch synthetisch gesteuert werden, sondern dass ihre natürliche Empfin­dungswelt wiederhergestellt wird." (Pascoe, Depressionsstudie 2015, S.14) Eine erhöhte Anfälligkeit für depressive Störungen sind unter anderem durch frühere traumatische Erlebnisse gegeben, aber auch genetische Faktoren können den Ausbruch einer Depression begünstigen. Auslöser psychischer Erkrankungen können zwischenmenschliche Konflikte, Verlusterlebnisse, chronische Überlastung in Beruf und Familie aber auch neurobiologische Aspekte wie Veränderungen auf der Stresshormonachse oder ein Ungleichgewicht der Botenstoffe in bestimmten Hirnregionen sein.

Mithilfe der kinesiologischen Muskeltestung nach Dr. Klinghardt, ist es möglich, reflektorisch Informationen über den Zustand des Körpers, aber auch der Seele und des Geistes eines Menschen zu erhalten. Dadurch können Ursachen und Zusammenhänge der Beschwerden, aber auch Heilmittel ausgetestet werden. In der Kinesiologie geht man davon aus, dass alle Ebenen des Menschen miteinander verbunden sind (siehe hierzu auch Menüpunkt "5-Ebenenmodell"). Dr. Klinghardt hat eine ganzheitliche Methode entwickelt, die schnell zu einer zuverlässigen Diagnose führt, wirkungsvolle Therapieansätze vertritt, umfassend und nicht invasiv ist und auch langjährig und chronisch erkrankten Menschen Hilfe bietet. Desweiteren deckt sie Krankheitsursachen auf und arbeitet nicht nur an Symptomen.




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