top of page

Migräne und das Nervensystem – wenn dein Körper auf Überlastung reagiert

Aktualisiert: 23. März


Frau liegt zurückgezogen im Bett mit Decke über dem Kopf – Sinnbild für Überforderung des Nervensystems bei Migräne
Wenn das Nervensystem stark gefordert ist, kann sich der Körper mit Migräne bemerkbar machen – oft als Ausdruck von innerer Überlastung und Reizüberflutung.

Manchmal ist es nicht nur der Schmerz, der dich aus dem Alltag reißt.

Es ist dieses Gefühl, dass alles zu viel ist:

Zu laut.

Zu schnell.

Zu intensiv.


Dein Körper reagiert.

Und oft geschieht das nicht leise – sondern mit Migräne.


Vielleicht kennst du das:


Du funktionierst lange weiter.

Hältst durch.

Ignorierst die Signale.


Bis dein System die Notbremse zieht.




Migräne ist oft kein Zufall


Viele Menschen erleben Migräne wie etwas, das „einfach kommt“.


Doch häufig entsteht sie nicht plötzlich.


Sondern in einem System, das bereits länger unter Spannung steht.


Ein Nervensystem, das:

• dauerhaft angespannt ist

• kaum noch zur Ruhe kommt

• ständig auf Reize reagieren muss




Wenn dein Nervensystem im Alarmmodus bleibt


Dein Nervensystem ist dafür gemacht, flexibel zu reagieren.


Anspannung und Entspannung im Wechsel.


Doch wenn dieser Wechsel verloren geht, entsteht etwas anderes:


Daueranspannung.


Das zeigt sich oft durch:

• innere Unruhe

• erhöhte Reizempfindlichkeit

• Schlafprobleme

• schnelle Überforderung

• körperliche Anspannung

• Erschöpfung


Dein System bleibt in Alarmbereitschaft.




Was dann im Körper passiert


Wenn dein Nervensystem über längere Zeit stark gefordert ist, verändert sich deine Wahrnehmung.


Reize werden intensiver.

Dein Körper reagiert schneller.

Und irgendwann:

wird die Belastung zu viel.


Migräne kann genau in diesem Moment entstehen.


Nicht als „Fehler“, sondern als Reaktion eines Systems, das keine andere Möglichkeit mehr findet, sich zu regulieren.



Warum Migräne so unterschiedlich sein kann


Migräne zeigt sich nicht bei jedem gleich.


Manche erleben:

• starke Kopfschmerzen

• andere vor allem Sehstörungen

• Übelkeit oder Erbrechen

• extreme Erschöpfung

• ein starkes Bedürfnis nach Rückzug


Migräne kann sich sehr unterschiedlich zeigen – zum Beispiel durch

oder auch im Zusammenhang mit bestimmten Auslösern wie dem Essen.



Der entscheidende Punkt: Es geht nicht nur um den Schmerz


Viele konzentrieren sich darauf, den Schmerz zu „bekämpfen“.


Doch oft liegt der eigentliche Schlüssel woanders.


Nicht der Schmerz steht im Zentrum, sondern die Überlastung dahinter.




Mein Ansatz in der Begleitung


In meiner Naturheilpraxis Selma Alaçam in Mannheim begleite ich Menschen mit Migräne und psychosomatischen Beschwerden ganzheitlich.


Im Mittelpunkt steht das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Nervensystem, innerer Anspannung und körperlicher Reaktion.


In der Begleitung lernst du, die Signale deines Körpers besser einzuordnen, Zusammenhänge zu erkennen und Schritt für Schritt einen anderen Umgang mit deinen Beschwerden zu entwickeln.


Gleichzeitig geht es darum, wieder mehr in Kontakt mit dir selbst zu kommen – sodass du früher wahrnehmen kannst, was dein System braucht, bevor es überhaupt in eine solche Überlastung gerät.


Dabei arbeite ich mit unterschiedlichen Zugängen, um auch unbewusste Anteile sichtbar zu machen und Prozesse im Körper besser verstehen zu können. Der Tensor dient mir u.a. dabei als Werkzeug, um solche Zusammenhänge gezielt wahrzunehmen.




Ein neuer Blick auf Migräne


Vielleicht ist Migräne nicht nur ein Symptom,

sondern ein Signal.


Ein Hinweis darauf, dass dein System zu lange über seine Grenzen gegangen ist.


Und dass es jetzt beginnt, sich bemerkbar zu machen.




Du musst da nicht alleine durch


Wenn du deine Migräne besser verstehen möchtest oder nach einem neuen Ansatz suchst, begleite ich dich gerne.


Kommentare


bottom of page