Wenn dein Körper nicht zur Ruhe kommt
- Selma Alacam
- 24. Aug. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. Sept. 2025

Schlafprobleme ganzheitlich verstehen
Viele Menschen suchen mich als Heilpraktikerin in Mannheim auf, wenn ihr Körper keine Ruhe findet – weil innere Konflikte und äußere Belastungen unbewusst wirken.
Du bist müde – und trotzdem wach.
Der Tag war anstrengend – und trotzdem fährt dein Körper nicht runter.
Du willst schlafen – aber etwas in dir will nicht loslassen.
Vielleicht kennst du das:
Du liegst im Bett und spürst, dass dein System aktiv bleibt.
Der Puls ist erhöht, der Atem flach, die Gedanken springen.
Und du fragst dich: „Warum kann ich nicht einfach einschlafen?“
Schlaf beginnt im Nervensystem – nicht im Kopf
Viele Menschen denken, Schlaf sei reine Willenssache:
Abends ins Bett gehen, Augen zu, schlafen.
Doch so funktioniert es nicht – zumindest nicht bei einem überreizten Nervensystem.
Wenn dein Körper tagsüber im Dauerstress ist, braucht er abends aktive Hilfe, um umzuschalten:
vom sympathischen Modus (Aktivität, Spannung)
in den parasympathischen Modus (Regeneration, Entspannung).
Wenn dieser Übergang nicht gelingt, bleibst du körperlich im Alarmzustand – auch wenn du erschöpft bist.
Ursachen, die kaum jemand nennt
In meiner Praxis begegnen mir viele Menschen mit Schlafproblemen, die medizinisch „gesund“ sind – aber dennoch kaum schlafen können.
Die Ursachen liegen oft nicht im Körper allein, sondern in tieferen Schichten:
– chronisch überfordertes Nervensystem
– emotionale Altlasten, die abends spürbar werden
– ungelöste Konflikte, die sich nachts melden
– das Gefühl, nicht sicher zu sein – nicht einmal mit sich selbst
Hier reicht kein klassisches Schlafhygiene-Programm.
Hier braucht es tieferes Spüren, liebevolle Begleitung und ganzheitliche Regulation.
Du bist nicht unruhig – dein System ist wachsam
Schlafprobleme bedeuten nicht, dass mit dir „etwas nicht stimmt“.
Sie bedeuten, dass dein System zu oft alleine war mit zu viel.
Und dass es gelernt hat: „Ich darf nie ganz loslassen.“
Der Weg zurück in den Schlaf beginnt mit einem neuen Satz:
„Ich darf langsam sein. Ich darf sicher sein. Ich darf gehalten sein.“
In der körperzentrierten Begleitung arbeiten wir mit genau dieser Botschaft – über Berührung, Atem, Resonanz und tiefe Selbstwahrnehmung.
Was du selbst tun kannst
Abends nicht runterkommen? Schaffe Übergänge:
Bevor du ins Bett gehst, gib deinem Körper ein klares Signal: z. B. warme Kompresse, Licht dimmen, Duftöl, leise Musik. Keine abrupten Wechsel.
Nimm deinen Körper mit:
Frage dich: „Bin ich schon im Bett – aber mein Körper noch unterwegs?“ Spür in deine Füße, atme bewusst aus, leg eine Hand auf deinen Bauch.
Erlaube dir, nichts zu tun:
Nicht kämpfen. Nicht zwingen. Sag dir: „Ich muss jetzt nicht einschlafen – ich darf einfach nur hier sein.“
Du darfst zur Ruhe kommen – in deinem Tempo
Wenn du abends nicht abschalten kannst, braucht dein Körper nicht Kontrolle –
sondern Sicherheit, Wärme und Begleitung.
Ich biete dir genau das:
einen Raum, in dem du nicht funktionieren musst, sondern einfach ankommen darfst.
Das könnte dich auch interessieren:
„Schlaf beginnt dort, wo dein Körper spürt: Es ist sicher, loszulassen.“




Kommentare