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Wenn dein Körper nicht zur Ruhe kommt

Aktualisiert: 16. Sept. 2025


Frau sitzt nachts schlaflos im Bett, stützt den Kopf in die Hände. Ihr überreiztes Nervensystem leuchtet – Symbol für innere Unruhe und Schlafprobleme.
Schlafprobleme sind oft ein stiller Ruf des Nervensystems: Ich brauche mehr Sicherheit, bevor ich mich entspannen kann.

Schlafprobleme ganzheitlich verstehen

Viele Menschen suchen mich als Heilpraktikerin in Mannheim auf, wenn ihr Körper keine Ruhe findet – weil innere Konflikte und äußere Belastungen unbewusst wirken.

Du bist müde – und trotzdem wach.

Der Tag war anstrengend – und trotzdem fährt dein Körper nicht runter.

Du willst schlafen – aber etwas in dir will nicht loslassen.


Vielleicht kennst du das:

Du liegst im Bett und spürst, dass dein System aktiv bleibt.

Der Puls ist erhöht, der Atem flach, die Gedanken springen.

Und du fragst dich: „Warum kann ich nicht einfach einschlafen?“



Schlaf beginnt im Nervensystem – nicht im Kopf


Viele Menschen denken, Schlaf sei reine Willenssache:

Abends ins Bett gehen, Augen zu, schlafen.

Doch so funktioniert es nicht – zumindest nicht bei einem überreizten Nervensystem.


Wenn dein Körper tagsüber im Dauerstress ist, braucht er abends aktive Hilfe, um umzuschalten:

vom sympathischen Modus (Aktivität, Spannung)

in den parasympathischen Modus (Regeneration, Entspannung).


Wenn dieser Übergang nicht gelingt, bleibst du körperlich im Alarmzustand – auch wenn du erschöpft bist.



Ursachen, die kaum jemand nennt


In meiner Praxis begegnen mir viele Menschen mit Schlafproblemen, die medizinisch „gesund“ sind – aber dennoch kaum schlafen können.

Die Ursachen liegen oft nicht im Körper allein, sondern in tieferen Schichten:


– chronisch überfordertes Nervensystem

– emotionale Altlasten, die abends spürbar werden

– ungelöste Konflikte, die sich nachts melden

– das Gefühl, nicht sicher zu sein – nicht einmal mit sich selbst


Hier reicht kein klassisches Schlafhygiene-Programm.

Hier braucht es tieferes Spüren, liebevolle Begleitung und ganzheitliche Regulation.



Du bist nicht unruhig – dein System ist wachsam


Schlafprobleme bedeuten nicht, dass mit dir „etwas nicht stimmt“.

Sie bedeuten, dass dein System zu oft alleine war mit zu viel.

Und dass es gelernt hat: „Ich darf nie ganz loslassen.“


Der Weg zurück in den Schlaf beginnt mit einem neuen Satz:

„Ich darf langsam sein. Ich darf sicher sein. Ich darf gehalten sein.“


In der körperzentrierten Begleitung arbeiten wir mit genau dieser Botschaft – über Berührung, Atem, Resonanz und tiefe Selbstwahrnehmung.


Was du selbst tun kannst


  • Abends nicht runterkommen? Schaffe Übergänge:


    Bevor du ins Bett gehst, gib deinem Körper ein klares Signal: z. B. warme Kompresse, Licht dimmen, Duftöl, leise Musik. Keine abrupten Wechsel.

  • Nimm deinen Körper mit:


    Frage dich: „Bin ich schon im Bett – aber mein Körper noch unterwegs?“ Spür in deine Füße, atme bewusst aus, leg eine Hand auf deinen Bauch.

  • Erlaube dir, nichts zu tun:


    Nicht kämpfen. Nicht zwingen. Sag dir: „Ich muss jetzt nicht einschlafen – ich darf einfach nur hier sein.“




Du darfst zur Ruhe kommen – in deinem Tempo


Wenn du abends nicht abschalten kannst, braucht dein Körper nicht Kontrolle –

sondern Sicherheit, Wärme und Begleitung.

Ich biete dir genau das:

einen Raum, in dem du nicht funktionieren musst, sondern einfach ankommen darfst.


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„Schlaf beginnt dort, wo dein Körper spürt: Es ist sicher, loszulassen.“


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